Gipsentwässerung

Das beim Rauchgasentschwefelungsverfahren (REA) im Absorber primär entstehende Calciumsulfit wird mit Sauerstoff aus dem Rauchgas und zusätzlich zugeführter Luft zu Calciumsulfat-Dihydrat (Gips) oxidiert. 

Diese Suspension, die je nach Anlagenkonzept auch mehr oder weniger Calciumchlorid enthält, wird zunächst mit Hilfe einer Hydrozyklonanlage eingedickt. Anschließend wird der Gips auf der nachgeschalteten Vakuumbandfilteranlage entwässert. Bei Bedarf kann das Restchlorid aus dem Gips ausgewaschen werden, der dann als wertvolles Nebenprodukt zur Abgabe an die Baustoffindustrie zur Verfügung steht.

Für den Zweck der REA-Gipsentwässerung bieten wir ihren Kunden Vakuumbandfilteranlagen an. Mit Hilfe dieser Anlagen wird die Gipssuspension des Absorbers entwässert, bei Bedarf gewaschen und anschließend mittels Gurtförderern in ein Gipssilo oder Gipslager gefördert. Die kontinuierlich arbeitenden Vakuumbandfilter weisen eine hohe Betriebsbereitschaft und Zuverlässigkeit auf. Außerdem ermöglichen sie problemlos eine Restfeuchte des REA-Gipses von weniger als 10 %.